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Datum des Artikels: 01-01-2018

UMBERTO VERONESI - Die ungebrochene Kraft eines nie aufgebenden Wissenschaftlers


UMBERTO VERONESI - Die ungebrochene Kraft eines nie aufgebenden Wissenschaftlers

Der kulturelle Teil unseres Geschäftsberichtes ist dem vor rund zwei Jahren verstorbenen, weltweit berühmten Onkologen und Krebsforscher Umberto Veronesi gewidmet.

Der am 28. November 1925 in Mailand geborene Veronesi wächst etwas ausserhalb der Stadt auf dem Land auf. Die Werte der bäuerlichen Kultur, die ihm sein Vater bis zu seinem Tod vermittelt, werden den damals noch sehr jungen Umberto zeitlebens prägen. Der frühe Verlust des Vaters bindet Veronesi sehr an die Mutter, Erminia Verganti, die ihm zwei grundlegende Prinzipien beibringt: die Toleranz und das stete Suchen nach dem Grund der Ereignisse.

1951 schliesst er sein Medizinstudium ab und beginnt, im Nationalen Tumorinstitut in Mailand zu arbeiten.

Unterstützt von Mailänder Industriellenkreisen gründet er 1965 die Krebsforschungsgesellschaft AIRC (Associazione Italiana per la Ricerca sul Cancro), heute die wichtigste gemeinnützige Organisation Italiens.

Als unermüdlicher Forscher und grosser Innovator ist Veronesi in den frühen 1970er-Jahren massgeblich an der Entwicklung und Durchsetzung der Quadrantektomie beteiligt, die es erlaubt bei Brustkrebspatientinnen nur den vom Tumor befallenen Teil des Gewebes unter Erhaltung der Brust zu entfernen. Eine enorme, nicht nur körperliche, sondern auch psychologische Verbesserung der Lebensqualität.

Dank einer grosszügigen Hinterlassenschaft der in Lugano wohnhaften italienischen Industriellenfamilie Necchi gründet Veronesi 1982 die European School of Oncology (ESO) mit Sitz in Bellinzona; unter den Gründungsmitgliedern der Schule befindet sich auch der Tessiner Onkologe Franco Cavalli.

1994 entspringt Veronesis Tatkraft und Forscherneugier das Istituto Europeo di Oncologia (IEO), dem er bis 2014 als wissenschaftlicher Direktor vorsteht.

Von April 2000 bis Juni 2001 amtet der Professor als italienischer Gesundheitsminister und legt den Grundstein für das Rauchverbotsgesetz, das 2003 verabschiedet wird.

Im gleichen Jahr gründet er als fast 80-Jähriger die nach ihm benannte, zur Finanzierung herausragender Forschungsaktivitäten bestimmte Fondazione Umberto Veronesi.

In seinem langen und aussergewöhnlichen Leben wurden Umberto Veronesi unter anderem 14 Ehrendoktortitel verliehen; 2006 war er unter den Anwärtern auf den Nobelpreis für Medizin.

Er starb am 8. November 2016 in seinem Haus in Mailand.



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